Hip-Hop, in Zürich und in Chicago entstanden! Ein DJ und ein Producer mit Durchblick: J. Sayne kennt sich aus von mindestens J Dilla bis Marvin Gaye. Thaione Davis ist sowas wie ein Grossstadtreporter (vom «URB»-Magazin wurde er als einer von hundert aufstrebenden MCs genannt). Die fünfzehn Hip-Hop-Tracks, die besten je in Zürich finalisierten, zeugen zwar von Grossstadtghettos und Rassentrennungen, die Produzenten haben hingegen auch kollektive Töne ausfindig gemacht, wo schillernde Erfahrungen einer melodischen Insel weichen. «Ghetto Children» und «Escape», hervorragende Rhymes, beschreiben in etwa den weiten Horizont des Projektes Elephant Beach. Die Sounds sind sowieso 1a, gerade so plausibel wie ein Synthesizer, Strings und ein Schlagzeugset im Alarmsystem des Weissen Hauses. Ich ende hier mit einem ironischen Zitat eines Bluesmusikers aus Chicago, um die atmosphärische Zusammenkunft und auch die Political Correctness auf dieser CD zu kommentieren: «Bevor Papa starb, sagte er: Heirate, wen Du möchtest. Wenn Du einen Elefanten anschleppst; du ihn liebst, akzeptier ichs. Du schläfst damit». Die CD weist selbstverständlich umfassendere, seriösere Sichtweisen auf.